Samstag, 20. Juni 2009

Off-topic: Putpat.tv - Revolution fürs Musikfernsehen!?

Putpat.tv ist neu und funktioniert personalisiert. Was last.fm schon lange als Internetradio ausmacht, soll es nun auch für Musikfernsehen á la MTV oder Viva geben. Das neue Konzept läuft übers Netz, man kann seine Vorlieben benennen und rausschmeissen was man nicht sehen will.

Die Betreiber sprechen davon, dass sie es nicht mit Youtube aufnehmen wollen, sondern im Gegensatz zum fast-food-ähnlichen Konsum einzelner Lieder dort, wieder zurück zu einem Senderkonzept wollen. Insbesondere auf internetfähige Spielekonsolen und Fernseher haben es die Betreiber abgesehen. Sie gehen davon aus, dass der Nutzer mit Sicherheit nicht am PC sitzen will um den Sender zu sehen, sondern gemütlich auf dem Sofa!

Im Moment steht das Ganze noch in der geschlossenen Beta-Phase, aber bei Launch der Endversion sollen auch Moderatoren dazukommen, da die Betreiber nicht auf Gesichter verzichten wollen, eine Kooperation mit dem Team vom Intro-Verlag besteht wohl schon. Auch Werbung wird es geben, denn nichts in der Größenordnung ist kostenlos aufzubauen, aber wenn man dafür seinen eigenen Musikrichtungen sehen kann, ist es das meiner Meinung nach wert. Ach ja letzendlich wollen die Betreiber wohl auch eine werbefreie pay-tv-ähnliche Version basteln.



In eine ähnliche Kerbe schlägt Tape.tv, diese zeigen den ganzen Tag Videostreams und auch hier sind ein paar Personalisierungsmöglichkeiten gegeben. Das Ganze läuft aber über gestreamte Videos von Youtube und gilt für mich damit eher als mehr schlecht als rechte Zwischenlösung, zudem hängen die Videos beim Wechseln, weil der Stream bei Youtube nicht schnell genug geladen wird.



Mir war es möglich die Betaphase von Putpat.tv anzutesten, leider bis jetzt nur auf dem PC, weil ich als Student keinen internetfähigen Fernseher besitze und meine Wii zwar Internet mitmacht, aber noch lange kein Flash. Auch hier haben wir noch Hänger und Fehler, aber insgesamt sieht das Ganze wesentlich besser aus und macht durch Vollbild und große Bedienelemente, die mobile Geräte und Spielekonsolen á la Wii lieben werden, richtig viel Spaß!

Ich freu mich auf die hoffentlich fehlerfreie Vollversion und das trotz der angedrohten Werbung.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Friendfeed - Gebündelte Information

Eine weitere Seite, die Lambert Heller in seinem Vortrag vorgestellt hatte ist Friendfeed. Hier kann man, die ganzen Dienste die man nutzt, gebündelt den anderen vorstellen. Um das Ganze ein bisschen plastischer zu gestalten nehmen wir mal als Beispiel eine öffentliche Bibliothek.
Diese könnte einen RSS-Feed haben mit Neuerscheinungen, einen Facebook-Auftritt, einen Youtube-Kanal, bei Flickr Veranstaltungsfotos einstellen und nebenbei twittern.
Als Fan dieser Bibliothek hätte ich nun das Problem alle diese Seiten abzusuchen um herauszufinden, was sie alles Schönes online publiziert.
Wenn aber diese Bibliothek, das alles in Ihr Friendfeed-Profil zusammenführt, sehe ich hier auf einen Blick, was es alles Neues gibt.


Hier mal ein Screenshot, wo man sieht, welche Dienste alle zusammen-
geführt werden können:

Insgesamt ist es meiner Meinung nach eine ganz gute Idee, die vielen Möglichkeiten wieder zusammen zu führen. Hoffentlich wird Friendfeed noch viel bekannter.

Nachtrag: Online-Lesung Selim Özdogan

Einer meiner Lieblingsautoren hat am 5. Mai eine Online-Lesung gemacht, man konnte also entweder der Veranstaltung live beiwohnen im zakk Düsseldorf oder online live mit Stream. Hier war eine vorherige Anmeldung bei www.online-veranstaltung.de von Nöten und die Teilnehmerzahl dieser Testveranstaltung war begrenzt.
Die Leutchen der Webpräsenz waren wegen des Tests auch noch sehr neugierig auf die jeweiligen Rückmeldungen. Insgesamt ist aber zu überlegen, ob das nicht auch eine zusätzliche Möglichkeiten für sowieso stattfindende Lesungen ist.
Bestimmt gibt es auch irgendwann Online-Veranstalter, die die Teilnahme zu geringen Kosten möglich machen und wer weiß, vielleicht kann eine Bibliothek mit niedrigpreisigen Online-eintrittskarten, sogar ein großes Publikum erreichen und die Kosten einer Lesung etwas minimieren.
Naja man wird ja noch träumen dürfen.
Ach ja der Mitschnitt, für alle die an der Qualität interessiert sind, wurde von einem Fan online gestellt (Mitschnitt).

Schulbücker ade - jetzt kommen Schul-E-Books

Netterweise schickte mir heute ein Kommilitone einen Link und da las ich:
Arnold Schwarzenegger will alle Schulbücher abschaffen und durch Ebooks ersetzen. Die Alten wären "veraltet, schwer und teuer"!
Er setzt auch auf Sparmöglichkeiten in diesem Bereich, da die Haushaltssituation Kaliforniens nicht sehr rosig ist.

http://www.tagesschau.de/ausland/ebuecher100.html

Ob das allen Schülern gefallen wird?

Dienstag, 9. Juni 2009

Meebo Plugin für Firefox Browser

Heute habe ich was für alle, die einen Firefox Browser haben und einen oder mehrere der folgenden Instant Messenger benutzen, es gibt ja auch Bibliotheken, die per IM Auskunftsinterviews führen:

  • meebo
  • aim
  • yahoo
  • msn
  • myspace
  • google talk
  • icq
  • jabber

Wenn ihr also mindestens einen der Obigen benutzt, dann gibt es von meebo ein Browser Plugin, also ein kleines zusätzliches Tool für euren Mozilla Firefox Browser, wo ihr nicht wie normalerweise ein extra Fenster des Messengerprogramms habt, sondern der Gesprächsverlauf ist in den Browser integriert, surfen und quatschen wird damit noch besser vereinbar, nicht mal ein Fensterwechsel ist erforderlich. Ihr verliert auch nicht mal die Möglichkeit Dateien oder Links zu versenden.

Hervorzuheben ist noch, dass es völlig egal ist, wie viele der obigen Instant Messenger ihr nutzt, da sie alle unter diesem einen Plugin laufen, gerade für Bibliotheken vielleicht gar nicht so schlecht, da sie dann nicht auf einen IM festgelegt sind!

Montag, 8. Juni 2009

Facebook Profil für die Bibliothek

Man kann sich als Bibliothek vielseitig positionieren. Da kommt schnell die Frage auf, ob man das auch bei Social Network Services tun sollte.
Eine Bibliothek, die in vielen Netzwerken vertreten ist, ist die SLUB Dresden. Ob sie im Einzelnen überhaupt selbst für die Erstellung der jeweiligen Profile verantwortlich ist, steht auf einem anderen Papier. Auf Facebook jedenfalls, ebenso wie bei Studivz bzw. Meinvz sind Vertretungen, bzw. gleichbenannte Gruppen der SLUB zu finden. Letzere sind nur bei Anmeldung mit einem Account einsehbar.
Zum jetzigen Stand hat sie bei Facebook 58 Mitglieder, bei Studivz sind es sogar 354. Hauptthema und das Einzige was regelmässig weitergesponnen wird ist übrigens das Thema Was mich am meisten anstinkt... (Link erfodert Anmeldung)!
Hier könnte die SLUB also Anregungen zur Verbesserung aufgreifen.

Ich möchte mich, so ich das nicht indirekt schon getan habe, auch gar nicht weiterhin positionieren und verweise euch auf die Umfrage ganz unten, ob ein solcher Account aus eurer Sicht Sinn macht.

Identi.ca - Twittern ohne Kommerz

Wenn ihr darüber nachdenkt zu twittern, dann gibt es auch Alternativen zu Twitter. Ihr denkt vielleicht, warum sollte ich denn nicht zu Twitter gehen, denn das ist doch der bekannteste Micro-Blogging-Dienst und ich kann mich mit den meisten Leuten vernetzen.
Der Vorteil von zum Beispiel identi.ca liegt darin begründet, daß kein kommerzielles Unternehmen dahintersteht und ihr nicht Gefahr lauft, dass irgendwann aus finanziellen Gründen eure Daten, Posts und alles andere ausgelesen und an den Meistbietenden verkauft werden. Das ist wahrscheinlich Schwarzmalerei, aber dass nach einem Wechsel des Eigners, plötzlich intensiv personalisierte Werbung gemacht wird kennt man ja aus anderen Bereichen schon.
Gleichzeitig ist bei Identi.ca die dahinter liegende Software (Laconica) frei verfügbar.
Hier muss man sich nur dessen bewusst sein, dass jeder Post rechtlich unter die Creative-Commons-Lizenz „Creative Commons Namensnennung 3.0 fällt.
Ich beginne nach und nach Gefallen an Twitter selbst zu finden, störe mich aber auch nicht am Kommerz des Unternehmens.

Für Bibliotheken sind Twitter und Konsorten meines Erachtens nach nicht sonderlich geeignet, hier erscheinen mir RSS-Feeds sinnvoller.

Off-Topic - RFID beim Menschen

So nachdem ich vor ner guten Woche einen ganz witzigen Youtube-Film von einem Kommilitonen geschickt bekommen habe, möchte ich den niemand vorenthalten. Grundsätzlich kann man wahrscheinlich den gesamten Filminhalt anzweifeln, aber gleichzeitig auch überall ein Quentchen Wahrheit entdecken.
Der Film heißt Zeitgeist und ist bei Youtube in der deutschen Fassung in zwölf kleine Filme unterteilt. Es geht um Religion, Banken, Politik, den elften September und den Überwachungsstaat. Kurz um, es geht um jedwede Möglichkeit Verschwörungen zu entdecken.
Für mich als Bibliothekar besonders interessant war der Teil über RFID-CHIPS der im elften Video ( Zeitgeist 11/12 ) ab Minute 08:45 beginnt und im zwölften Teilvideo ( Zeitgeist 12/12 ) endet. Hier wird die Angst vor RFID-Chips geschürt und mit Hinweisen auf Familien, die sich diese bereits unter die Haut implantiert haben, unterfüttert.

Ich nehme das hier in den Blog auf, aus dem Grund dass ja Bibliotheken immer wieder mit Kunden zu tun haben, die diese neuen Technologien fürchten. Um ihre Angst zu verstehen, ist es vielleicht ganz gut ein paar kritische Quellen zu kennen. Ob dieses Video wissenschaftlichen Wert hat kann man bestimmt größtenteils mit "Nein" beantworten, allerdings steckt wie schon gesagt überall ein bisschen Wahrheit drin.

Sonntag, 7. Juni 2009

Re-Launch und erste Runde Twittern

So jetzt wird dieser Blog mal neu etabliert, damit ich die Erfahrungen, die sich aus dem Bibliothekartag 09 mitgenommen habe, dem Netz anvertrauen kann. Ob es einen interessiert wird sich zeigen, aber ich beginne mal.

Ach ja erster schon laufender Test von Web-2.0-Features ist: http://www.twitter.com/, hier hatte ich zwar schon einen Account, war aber beim ersten Ausprobieren nicht ganz warm geworden. Nun habe ich aber dank dem Bibtag09 eine ganze Reihe interessanter Leute gefunden, denen ich "followen" kann, wie es so schön bei Twitter heißt und von daher bin ich mal gespannt, ob es spannend ist, ihre Inhalte zu verfolgen.

Was ganz gut ist, man kann wie Lambert Heller es auch auf dem Bibliothekartag formulierte "Twitter einfach einschalten wie ein Radio und mal kurz einsteigen, wenn man Lust hat, es gibt aber nicht den zwingenden Anspruch alle Sendungen zu verfolgen".

So zu guter Letzt habe ich ein paar Programme für mein HTC Touch pro ausprobiert, mit denen das Twittern unterwegs einfacher gemacht werden, ich sage euch, das bringt es nicht. Entweder habe ich das beste Programm nicht gefunden, von denen aber, die ich getestet habe (PockeTwit, Mobitile, u.a.) haben alle in der Funktionalität Mankos gehabt. Mobitile zum Beispiel hat sich nicht mal richtig installieren lassen, da man dafür den Flash Lite Player von Adobe braucht, der wiederum nich so leicht zu kriegen ist. Beste Anwendung war noch Pocketwit, das aber immer noch ein bisschen störrisch in der Bedienung ist. Dazu kommt, dass das Programm von sich aus keine Internetverbindung herstellt (oder aber Windows Mobile die kläglichen Versuche im Keim erstickt) und erst läuft wenn man mit einer anderen Anwendung, die festinstalliert ist (zum Beispiel Wetterabruf) mal drin war.
Alles in allem gehe ich dann doch lieber flugs mit Opera auf die Website von Twitter (egal ob mobil oder normal), das ist alle mal komfortabler.

Soviel zum ersten Beitrag.